Gut beraten

Erziehungsberatung ist ein professioneller Dienst, der Eltern, Kindern und Jugendlichen Unterstützung in Erziehungs- und Familienfragen bietet. 

Sie hilft bei der Bewältigung von Herausforderungen im Familienalltag, bietet Lösungsansätze bei Konflikten und stärkt die Erziehungskompetenz der Eltern.

Unsere Leistungen: Vertrauensvoll für Eltern, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 21 Jahre.

Kostenfrei

Unsere Leistungen

Unser Beratungsangebot steht unentgeltlich zur Verfügung. Wir glauben, dass alle Zugang zu professioneller Unterstützung haben sollten, unabhängig von finanziellen Möglichkeiten.

Vertraulichkeit und Schweigepflicht

Unsere Leistungen

Wir garantieren absolute Vertraulichkeit. Alle Gespräche und Beratungen unterliegen strenger Schweigepflicht. Anliegen und persönliche Informationen bleiben geschützt.

Offen für Alle

Unsere Leistungen

Wir heißen Familien jeder Nationalität, Religionszugehörigkeit, oder sexuellen Orientierung willkommen. Unsere Beratung ist geprägt von Respekt, Akzeptanz und Offenheit.

Flexibilität in der Beratung

Unsere Leistungen

Wir bieten Beratungen persönlich, telefonisch oder online an. Diese Flexibilität ermöglicht es Beratenden, die Unterstützung zu erhalten, die am besten passt.

Gut beraten

Unser Ansatz: Unterstützend und Motivierend

Unsere multiprofessionellen Fachkräfte arbeiten individuell mit Familien, Kindern, Jugendlichen und anderen Diensten zusammen, um Strategien zu entwickeln, die Familien stärken und das Wohlbefinden aller Familienmitglieder fördert.

Eine ältere und eine junge Frau zusammen auf einem Sofa.
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Trennungs- und Scheidungsberatung

In Phasen von Trennung und Scheidung bietet unsere Beratung Unterstützung, um die Situation für die Familie zu erleichtern. Wir helfen bei der Konfliktverarbeitung für Kinder und bieten Hilfestellungen bei der Erarbeitung von Sorge- und Umgangsregelungen. Zudem stehen wir Familien in Bonusfamilienkonstellationen und Alleinerziehenden beratend zur Seite.

Ein Mädchen mit einem Teddybären von hinten.
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Medienberatung

Die Medienberatung richtet sich an Kinder, Jugendliche, Eltern und Erziehungsberechtigte und dem Umgang mit Medien. Wir bieten Beratung bei Themen Medienkonsum, Gaming, Social Media und Mobbing. Wir stellen Unterstützungsangebote, sowie Materialien für Eltern und Erziehungsberechtigte bereit.

Ein Junge in grauem Pullover schaut herunter auf sein Smartphone.
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Familien- und Erziehungsberatung

Die Familien- und Erziehungsberatung der AWO Mönchengladbach konzentriert sich auf die Stärkung der erzieherischen Kompetenzen von Eltern und anderen Erziehungspersonen. Unser Ziel ist es, individuelle Probleme von Kindern und Jugendlichen, sei es im familiären Rahmen, in der Schule, oder im Umgang mit sich selbst, zu klären und zu bewältigen. Wir arbeiten daran, effektive Kommunikations- und Verhaltensstrategien für die Bewältigung familiärer Herausforderungen zu entwickeln.

Ein Mann mit Mädchen auf dem Arm. Beide schauen lächelnd zueinander.
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Spezialisierte Beratung

Die Spezialisierte Beratung umfasst die Bereiche Prävention, Intervention und Beratung. Der Bereich Prävention richtet sich an Kinder ab vier Jahre und Jugendliche, in Kindergärten, Schulen und Schulbetreuungsgruppen, z. B. OGS. Die Kolleg:innen in der Spezialisierten Beratung bilden auch zielgruppenspezifisch Fach- und Lehrkräfte in Einrichtungen fort. Der Bereich Intervention hilft Betroffenen, die (digitalisierte), sexualisierte Gewalt erfahren haben, oder wo der Verdacht besteht. In der Beratung bekommen Betroffene, oder Fachkräfte Unterstützung an die Hand. Die Kolleg:innen der Spezialisierten Beratung sind offizieller Schulungspartner der Starke Kinder Kiste.

Neuigkeiten rund um Gut beraten

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Interkulturelle Woche 2025 setzt Zeichen für Dialog und Zusammenhalt

Am Donnerstag, 2. Oktober 2025, fand im Rahmen der Interkulturellen Woche die Veranstaltung ‚Dafür: Religion als Brücke in einer vielfältigen Gesellschaft‘ statt. Im L64 der AWO Mönchengladbach kamen Fachleute und Interessierte zusammen, um über die Rolle von Religion in einer pluralen Gesellschaft zu sprechen – über ihre Chancen ebenso wie über ihre Herausforderungen.
Religion wird häufig als trennend wahrgenommen. Doch die Veranstaltung zeigte, dass sie auch eine starke Ressource für Dialog, Miteinander und Integration sein kann. Ziel ist es, die positive Rolle von Religion sichtbar zu machen, Rassismus und Diskriminierung entgegenzuwirken und
den professionellen Umgang mit Vielfalt zu stärken.


Teilhabe ermöglichen

Das machten vor allem Josephine Gauselmann, 1. Bürgermeisterin der Stadt und auch Uwe Bohlen, Geschftsführer der AWO MG in ihren Grußworten deutlich. Initiative für dieses wichtige Thema ergriff Helmut Thommessen als Verantwortlicher der Integrationsagentur der AWO Mönchengladbach zusammen mit seiner Kollegin Sevilay Heggen- Karaca, Referentin für interkulturelle Öffnung und Diversität. Mit der Integrationsbeauftragten der Stadt Mönchengladbach, Firdas Ziani, gewannen die beiden eine engagierte Partnerin, um die Veranstaltung im Rahmen der interkulturellen Woche zu initiieren.

Eine Diskussion für alle
Nach einem Impulsvortrag startetet zusammen mit dem Publikum eine spannende Diskussion im Fishbowl-Format. Moderatorin Sabine Pannhausen führte alle Teilnehmenden durch einen spannenden Abend.

Gäste waren:

  • Prof. Dr. Noack, Studiengangskoordinator Bachelor Soziale Arbeit der Hochschule Niederrhein
  • Firdas Ziani, Integrationsbeauftragte der Stadt Mönchengladbach
  • Sevilay Heggen-Karaca, Referentin für interkulturelle Öffnung und Diversität, AWO Mönchengladbach

Ein fünfter Stuhl auf dem Podium blieb dabei immer frei für Stimmen aus dem Publikum. Jederzeit gab es so die Möglichkeit, eigene Erfahrungen, Wissen und Impulse einzubringen. Anhand von Praxisbeispielen wie interreligiösen Nachbarschaftsfesten, Hilfsaktionen verschiedener Gemeinden oder Solidaritätsprojekten wurde gezeigt, wie Religion im Alltag Brücken schlägt und Kraftquellen eröffnet. 

Im Verlauf des Events machte Firdas Ziani aufmerksam auf die Goldene Regel, eine ethische Grundhaltung, die in fast allen großen Religionen und vielen philosophischen Traditionen vorkommt:
„Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst.“

Insgesamt machten die vielen verschiedenen Beiträge deutlich:

  • Religion ist eine Dimension von Diversität – neben Herkunft, Geschlecht oder Kultur.
  • Mehr theologische Aufklärungsarbeit kann für interreligiöse Verständigung sorgen
  • Religion kann Brücken bauen, Vorurteile abbauen, soziale Netzwerke stärken und Sinn geben, birgt aber auch Risiken wie Ausgrenzung oder Radikalisierung.


Die Veranstaltung macht deutlich: Religion kann eine Brücke sein – wenn sie mit Offenheit, Respekt und Professionalität gestaltet wird.

Foto: v.l.n.r
 Sabine Pannhausen, Sevilay Heggen-Karaca, Prof. Dr. Noack, Firdas Ziani, Uwe Bohlen, Josephine Gauselmann, Helmut Thommessen
 

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Junge Frau in einem hellbraunen Oberteil